| Die Verwendung des Rhabarber, insbesondere seiner Wurzeln, als Heilpflanze
ist bereits seit 2700 v. Chr. in China dokumentiert. Ursprünglich aus
Ostasien kommend, verbreitete sich der Rhabarber in der Antike von China
über Russland nach Europa.
Die Verwendung als Speise ist noch sehr jung und existiert erst, seit
bezahlbarer Zucker verfügbar ist. Erst vor 250 Jahren hat man in
England entdeckt, dass die fleischigen Stängel essbar sind. Rhabarber
wird zumeist wie Obst (z. B. in Form von Kompott oder als Rhabarberkuchen
und auch als Saft und Nektar) zubereitet. Da aber nicht der Fruchtstand,
sondern die Stängel gegessen werden, gehört er eigentlich zum
Gemüse. Seine Popularität seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdankt
er u. a. auch der Tatsache, dass er im Gegensatz zu den allermeisten Obstsorten
schon ab April erntereif ist.
Die Grundnährstoffe beim Rhabarber sind 4 % Kohlehydrate, 1 % Protein,
0,2 % Fett und ca. 93 % Wasser. Außerdem ist er reich an Vitamin
K und enthält auch relativ viel Kalzium und Kalium.
|